Schulprofil    

1. ALLGEMEINES

Unser Schulgebäude mit seinen hellen, wohnlichen Klassenräumen schafft ein angenehmes, freundliches Klima. Zahlreiche Sonderräume sowie großzügige Sportanlagen ermöglichen einen modernen Unterricht, der allen methodischen und didaktischen Anforderungen gerecht wird.

Der Unterricht findet in allen Klassen von 8.00 bis 13.40 Uhr statt. Am Nachmittag gibt es die Möglichkeit der Tagesheimbetreuung.

Es wird sehr genau darauf geachtet, dass ein angenehmes und ruhiges Schulklima erhalten bleibt und dem sozialen Gedanken der Schule gerecht wird. Auf partnerschaftlichen Umgang wird besonderes Augenmerk gelegt.

 Das grundlegende Miteinander ist in der Hausordnung festgehalten und wird auch von allen gelebt.

2. ORGANISATION

Die Europaschule ist seit dem Schuljahr 2009/10 Neue Mittelschule mit sozialer Integration.

Ein großes Plus unserer Schule ist die Bildung von kleinen, überschaubaren Lehrerteams.

Beim Lehrereinsatz wird darauf geachtet, dass Jahrgangkernteams mit Lehrern/innen mit möglichst großer Stundenanzahlgeprüfte Gegenstände, Förderunterricht, fächerübergreifender Unterricht, freie Lernphasen, Projektunterricht, Interessen- und Begabungsförderunggebildet werden. Dies soll klarere Verantwortungszuordnung für Unterrichts- und Erziehungsarbeit ermöglichen. Unterrichtsplanung und – dokumentation sollen dadurch erleichtert werden. Die Kernteams werden namentlich nachvollziehbar für alle Jahrgangsklassen ausgewiesen. Dieser Punkt wird bereits seit Jahren an der Schule praktiziert.

Die Schule hat ca. 20 Jahre Erfahrung mit innerer Differenzierung.

3. UNTERRICHT

Im Vordergrund soll ein möglichst abwechslungsreicher Unterricht stehen, der den Kindern nicht nur Wissen vermittelt, sondern Bereiche wie Sozialkompetenz, Präsentationstechniken, Teamfähigkeit und Konfliktlösungsstrategien vermittelt.

Unsere Schüler weisen dadurch ein hohes Maß an eigenständigem Lernen und Sozialkompetenz aus.

In den Unterricht fließen verschiedenste Lehr.- und Lernmethoden ein:

- Doppelstunden

- Klipperth

- Projektunterricht

- Planarbeiten

- Portfolioarbeit in mehreren Gegenständen

- Projektorientierter Unterricht

- Fächerübergreifendes Arbeiten

- Offenes Lernen

Individuelle Leistungszuwächse und Engagement werden besonders beurteilt und ermöglichen einen Ausgleich von vorhandenen Defiziten. Über die Leistungsbeurteilung besteht breiter Konsens seitens des Lehrerkollegiums.

4. LEHRPLAN und BEURTEILUNG

Der Unterricht erfolgt grundsätzlich nach dem Lehrplan der Neuen Mittelschule. In den Gegenständen Deutsch, Mathematik und Englisch gibt es eine Lerngruppe mit innerer individueller Differenzierung und der Unterricht wird von einem HS und einem AHS-Lehrer im Team gehalten. Die Integrationskinder werden vom Integrationslehrer unterrichtet, wobei die Themen der „großen“ Gruppe immer angepasst sind.

Um diese Ziele zu erreichen bieten wir in M, D und E pro Klasse eine Förderstunde an, welche aber auch zur Förderung der begabten Schüler dienen soll.

Beurteilung in der 5. und 6. Schulstufe

Die Beurteilung in der 5. und 6. Schulstufe nach einer 5stufigen Notenskala (Beurteilung „wie in der Volksschule“).

Beurteilung in der 7. und 8. Schulstufe

In der 7. und 8. Schulstufe gibt es keine  Einstufungen, Umstufungen etc., sondern Ausweisung der Beurteilung nach grundlegenden oder vertieften Allgemeinbildung in jeder Leistungsfeststellung (Schularbeit …., Schulnachricht, Zeugnis)

Dafür wird folgende 7teilige Notenskala verwendet:

Vertiefte Allgemeinbildung (entspricht AHS)

Grundlegende Allgemeinbildung

1

2

3

4

 

 

 

 

3

4

5

Ein „Nicht genügend“ in der vertieften Allgemeinbildung ist nicht vorgesehen, der Schüler/ die Schülerin ist dann nach der grundlegenden Allgemeinbildung zu beurteilen.

Übergänge im neuen Notenschema können durchaus fließend gesehen werden und lassen dem einzelnen Lehrer/ der einzelnen Lehrerin noch Interpretationsspielraum.

6. WAHLPFLICHTFÄCHER   IN   DER   7./8.   SCHULSTUFE

Im 2. Halbjahr der 6. Schulstufe entscheiden sich die Schüler für die nächsten 2 Jahre für einen der folgenden Wahlpflichtfächer:

- Französisch - Schularbeitsfach

- Berufsorientierung

- Naturwissenschaften

- Eishockey/Skating - Schwerpunkt

Die Schüler dürfen in diesen 2 Jahren nicht wechseln.

7. SOZIALE INTEGRATION   FÜR   SCHÜLERINNEN   MIT   BEHINDERUNG ODER   LERNSCHWÄCHE

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Schule ist die soziale Integration behinderter und lernschwacher Kinder, die gemeinsam mit anderen Schülern in derselben Klasse unterrichtet werden. Dabei steht für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein eigener Sonderschullehrer zur Verfügung. Die Erfahrung in diesem Bereich zeigt, dass sich dieses Rücksichtnehmen auf Schwächere sehr günstig auf die Sozialkompetenz jedes Einzelnen auswirkt.

8. SONSTIGES

Besondere Schulungen finden im Bereich der Konfliktlösungsstrategien statt. In Form von Workshops und Mediationen wird intensiv präventiv gearbeitet, um Konflikte möglichst zu verhindern und bei tatsächlich auftretenden Konflikten, diese rasch zu lösen. SchülerInnen, die in diesem Bereich besondere Qualitäten und Interesse haben, können sich zu Peer-Mediatoren ausbilden lassen. Die Schule verfügt über eine eingetragene Mediatorin.

9. ZUSÄTZLICHE   ANGEBOTE

- Schulchor und Rhythmusgruppe

- Volleyball

- Informatik

- Soziales Lernen

- Lebenspraktische Übungen-Integration

- Peer-Mediation

- Sport- und Projektwochen

- Schüleraustausch mit unserer Partnerschule am Gardasee (Fremdsprachengymnasium - - "Bagatta" in Desenzano del Garda)

- internationale Kontakte zu Schulen in Europa über das Comenius Projekt 

STUNDENTAFEL